Gottesdienstbesuch

Unser Weg der nächsten Jahre wird kein leichter sein, er wird steinig und schwer. Aber wodurch kommt das?

Zum Einen: Die Zahl der Evangelischen in unserer Stadt geht zurück. Zu unserer Kirchengemeinde gehören z.Zt. etwa 485 Gemeindeglieder. Zum Zweiten: Wir sind keine Volkskirche. Wir gehen nicht mehr zum Gottesdienst, weil alle gehen, sondern eher ganz bewusst und aus Überzeugung. Das hat zur Folge, dass den „normalen“ Sonntagsgottesdienst bei uns zurzeit durchschnittlich nur 30 Gemeindemitglieder mitfeiern. Die Folge ist sichtbar: leere Bänke in unserer Kirche. Und ein Drittes: Die Kosten der kleiner werdenden aktiven Gemeinde steigen, z. B. Fernwärme-, Strom- und Abwasserkosten.  Vor dem Phänomen der leeren Bänke sollten wir nicht die Augen verschließen, sondern fragen: Wie steht es hier um die Gemeinde? Wie ist sie beschaffen? Wie teilt sie sich mit? Was strahlt sie in einer nachchristlichen Gesellschaft an Christlichkeit und Kirchlichkeit aus? Ist sie Sakrament, „Zeichen für die Welt“ inmitten der Welt? 

Wir dürfen jedoch darauf vertrauen: „So spricht der Herr, Euer Erlöser, denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten. Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“ (Jes 43,19) Es fällt uns schwer, Dinge und Einstellungen aus unserem Leben loszulassen und Neues zu beginnen. Aber wir sind dazu aufgefordert! Die Frage ist, was hat Gott mit seiner Gemeinde Laakirchen vor?

Fast alle Tätigkeiten in unserer Gemeinde werden ehrenamtlich gemacht, wofür wir sehr dankbar sind. Ich verweise auf die Kirchenbeitragsvorschreibungen, unsere Schatzmeisterin ist hier sehr gefordert im Spannungsfeld der Vorgaben und der individuellen Beurteilung. Der Frauenkreis und das Kirchenkaffeeteam verschönen uns so manche Stunde. Die Teams Senioren-, Gottesdienstgestaltung- und Jugendarbeit leisten unschätzbare Arbeit. Unser Putzteam, das regelmäßig die Kirche reinigt und diejenigen, die den Rasen und Garten in Ordnung halten, arbeiten im Hintergrund. Ich verweise auf den Blumenschmuck, der zu mehr als 90% gespendet wird. All denen, die sich hier engagieren, ein ganz herzliches Dankeschön. Damit wird gewährleistet, dass wir auch in Zukunft unsere Gemeindeaktivitäten fortführen können.

Liebe Gemeindemitglieder, wir sollten solidarisch miteinander im Vertrauen auf die Zusage unseres Herrn Jesus Christus „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ diesen steinigen Weg gehen.

Kurator Simon Kreischer

 

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Trinity

Tageslosung

Tageslosung vom 14.12.2018
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils.